Tuning Reviews

Regler und Motoren

Regler HW1080 & Traxxas Titan 550

HW1080 Der HW Quickrun 1080, die vernüftige Alternative zum originalen Traxxas Regler.
Wer kennt es nicht, das nervige fiepsen beim extrem langsamen fahren mit der Traxxas Combo bestehend aus XL5HV und Titan 550. Schon dafür lohnt sich die Anschaffung eines anderen Reglers. Mit dem HW Quickrun 1080 wird man das schnell los. Aber das ist nicht alles, man hat mehr Strom am BEC Ausgang, 3 Ampere lassen leistungshungrige Servos deutlich besser arbeiten und auch eine Winch liesse sich anschliessen.

Fahrbericht:
Direkt beim langsamen Anfahren spürt man das sich das Fahrzeug deutlich feinfühliger regeln lässt. Das Gasgeben ist wesentlich definierter und sauberer. Für Leute mit dem berühmten unruhigen Finger ein absolutes MUSS. Es kommt für einen Preis von etwa 50 Euro viel mehr Fahrspass auf und ganz plötzlich hört man , ... nix. Kein lästiges fiepsen bei sehr langsamer Fahrweise, nein das piepsen was man nun hört sind die Vögel im Wald. Beim Kauf bekommt man eine Programmierkarte um den HW Quickrun 1080 einzustellen, und bitte nur auf 6Volt, sonst ermordet ihr die Schaltservos.

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Regler HW1080 & Tekin HD 35T/45T/55T

HW1080Tekin Nachdem wir nun über den HW1080 schon einiges erfahren haben und auch erkennen das der Traxxas Titan 550 Motor nicht unbedingt der Olymp der Crawlermotors ist, wollen wir uns um den Motor kümmern. Der Tekin HD 35T, Tekin HD 45T und der Tekin HD 55T spielen hier schon in einer anderen Liga. Die Zahl mit dem T bezieht sich auf die Wicklungen des Motors, je höher hier die Zahl wird umso langsamer dreht er sich bekommt aber gleichzeitig mehr Drehmoment. Verbaut habe ich den Tekin HD 45T mit dem HW Quickrun 1080 Regler im Fahrtest. Wer noch mehr Drehmoment sucht der kann auch auf Handgewickelte Motoren zurück greifen, diese sind aber auch noch mal deutlich teurer.

Fahrbericht:
So, nun hatte ich die Möglichkeit den Tekin 45 T mit dem 1080er Regler zu fahren. Was verändert sich gegenüber der Kombination mit dem originalen Motor? Ich kann nur eins sagen: Ansprechverhalten, Feinfühligkeit, Drehmoment und, was war das noch, ach ja Drehmoment. Ach und hatte ich es schon erwähnt, der Motor hat ein schier unendliches Drehmoment. Die Power ist gegenüber dem Traxxas Kollegen einfach irre. Mit 45 T dreht er natürlich langsamer wie der Originale, aber was macht das schon wenn man noch einen 2.Gang für diese Situationen hat, einen Crawler und keinen Basher fährt und Leistung satt bekommt. Wo vorher der Motor einfach mal entkräftet aufgab und man den Gashebel ordentlich durchziehen musste, zieht dieser nun Kraftvoll durch.
Sollte wer mehr Endgeschwindigkeit suchen, mit dem 35T kommt man der alten Topspeed wieder recht nahe.
Wer den 1080er Regler schon hat und etwas für unter den Weihnachtsbaum sucht, das ist meine Empfehlung.

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Regler HW1080 & Tekin HD 40T Hand Wound

Heute ist der Tekin HD 40T Hand Wound eingetroffen um sein Können im Gelände unter Beweis zustellen. Eingebaut in den TRX-4 Testwagen wartet er nun ungeduldig auf seinen Auftritt in der freien Wildbahn und fährt in der Wohnung aufgeregt hin und her.

Wer mit der Bezeichnung nicht direkt was anfangen kann, Hand Wound steht für einen handgewickelten Motor, der Kupferquerschnitt der Wicklung ist hier anders gewählt und die verwendeten Bürsten dieses Motors sind nicht die gleichen wie beim "normlen" Tekin HD. Ob sich das bemerkbar macht könnt ihr unten lesen.

Es war soweit, bei wirklich miesem, naßkaltem Wetter durfte der Motor zeigen, ob sich der doppelte Preis zum normalen Tekin HD 35, auszahlt. Eines Vorweg, man hat nun nicht das Gefühl man fährt einen vollkommen anderen Motor. Das Ansprechverhalten und die Feinfüḧligkeit sind mit dem Tekin HD 35 absolut vergleichbar. Die minimalen Unterschiede, die ich hier festgestellt habe, möchte ich meiner persönlichen Tagesform zuschreiben.
Was aber wirklich aufgefallen ist, das Drehmoment spielt sich in einer anderen Liga ab. Der Tekin HD 40T Hand Wound hat richtig punch und ist vom Entfaltungspotentional der Kraft mit der Xerun Axe Combo absolut vergleichbar. Für Freunde des Bürstenmotors das absolute "Must Have". Für alle die Ihr Zubehör nicht auf einmal kaufen, sondern der Reihe nach, ein perfekter Weg in 2 Etappen eine wirklich geniale Combo zu fahren. Wer den HW 1080 Regler schon sein Eigen nennt, hier ist die Möglichkeit noch den 5.7 Liter V8 in seinen Wagen einzubauen.

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HW Xerun AXE Combo

Xerun Der Xerun AXE ist eine Combo aus einem Regler für bürstenlose Motoren und dem Motor. Die Combo kann man nur komplett kaufen und liegt im Handel bei etwa 199 Euro. Mit einer Ausgangsleistung von 3 Ampere hat man auch hier deutlich mehr Leistung für stromhungrige Lenkservos zur Verfügung. Der Motor wie auch der Regler sind wasserdicht und von der Optik sehr edel gemacht. Das ganze kann nach dem Einbau über eine App, diese gibt es für Apple und Android, programmiert werden. Was man machen kann entnehmt bitte der Bedienungsanleitung.

Fahrbericht:
Alles was man vorher erlebt hat kann man einfach vergessen. Sobald man den Gashebel am Sender zieht merkt man wie mega feinfühlig die Combo ihren Dienst verrichtet. Jede kleinste Veränderung wird exakt an den Motor weitergegeben. Die Langsamkeit ist mit dieser Combo neu erfunden.
Beim Bergfahren wurde an einer, mit losem Untergrund versehenden Steigung, der Tempomat genutzt. Die Geschwindigkeit war so extrem langsam das man ständig dachte der Motor "stirbt ab". Der TRX fuhr in die Steigung ein und fuhr mit exakt der gleichen Geschwindigkeit den Berg hoch. Im oberen Bereich wurde das ganze steiler. Im normal Fall hätte man nun über den Gasregler nachregeln müssen, nicht beim Xerun AXE, die Geschwindigkeit wird störrisch beibehalten.

Oben angekommen geht es direkt wieder nach unten, auch hier verändert nichts die Geschwindigkeit des TRX. Im nahezu Stillstandmodus fährt er den Berg wieder herab. Der Xerun AXE regelt den Motor immer an das Eingestellte an. Ich gebe wirklich zu, meine Kinnlade war so tief vor Begeisterung das ich mir den Sand aus dem Mund fegen musste. Wir sind die ganze Zeit mit 2 identischen Fahrzeugen, bis auf Motor und Regler, gefahren, der Unterschied war so extrem das man nicht mehr vom gleichen Auto sprechen konnte.

Wer gerne Steinfelder durchquert kennt das Problem das, sobald die Last vom Motor genommen wird, dieser beschleunigt. Das Fahrzeug fährt dann oft an die Stelle wo man ihn nicht haben will, Mit der Combo kann man wirklich diese Probleme vergessen. Verwinkelte Steinfelder werden zu einem riesen Spass, man kann sich hier wirklich auf den Pfad und das Lenken konzentrieren, der Motor arbeitet mit einer unbändigen Kraft, selbst in den geringsten Drehzahlen.
Wer die ca. 199 Euro übrig hat, hier sind sie gut angelegt.

Den Xerun AXE gibt es in 3 Versionen. 2300kv, 1800kv und 1200kv. Der 2300er ist der schnellste (aber deutlich langsamer wie der Originale). Mit diesem ist dieses Review entstanden. Der 1800er Motor dreht langsamer und der 1200 ist wirklich extrem langsam, was man da möchte liegt aber an einem selber. Alle Variationen sind für 2S und 3S Lipos geeignet.

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Reifeneinlagen - Vodoo oder Genial?

Einlagen01 Tuningreifeneinlagen, sind die Schaumstoffringe wirklich besser und die verschiedenen Ansatzpunkte nur Vodoo oder ist es wirklich die Offenbarung.

Testen werden wir die brandneuen Einlagen A.L.T.-Foams von RC-HP gegen zwei altbekannte aus dem Crawlerbereich.

Testbedingungen

Getestet wurde auf einem Gmade BOM mit einem Gewicht von 2,2kg, einem TRX Sport mit einem Gewicht von 3,5 kg und einem TRX Defender mit 5,0kg. Alle Einlagen auf RC4WD Stahlfelgen und in Mickey Thompson Baja Crawl Reifen 120mm. Die 4 Leute die die Fahrzeuge fahren wissen nicht welche Einlage in welchem Rad oder auf welchem Auto sind.

Reifeneinlagen - der Stoff aus dem die Haftung kommt

RC-HP geht mit seinen Einlagen einen anderen Weg wie die Konkurenz. Zum einen sollen diese Einlagen für alle Fahrzeuggewichte funktionieren zum anderen sind diese aus einem ClosedCell Schaumstoff der die Aufnahme von Wasser verhindert. Diese Eigenschaft ist wirklich sehr praktisch wenn man weiss, dass nach Gewässerfahrten sich oft Wasser in den Einlagen sammeln kann.
Das dann die Einlagen noch für fast jedes Fahrzeuggewicht geeignet sein sollen erfreut den Crawlerfahrer. Einmal kaufen und dann kann man damit fahren egal wieviel Messing an das Auto gebaut wird, das wäre doch perfekt.

Der optische Eindruck ist bei den A.L.T.s sehr gut, beim anfassen und drücken spürt man sofort den stabilen inneren Kern und beim Druck auf die Aussenfläche die Nachgiebigkeit der Lauffläche. Die Montage der Einlagen in den Reifen ist straff, die Montage der Felgen anschliessend geht blitzschnell von der Hand da die Einlagen im Bereich des Reifenwulst angefast sind.

Alle 3 getesteten Einlagen spielen in der ersten Liga. Bei allen war immer reichlich Grip zum Untergrund vorhanden. Die Unterschiede kamen bei den Fahrzeuggewichten. Während eine der Einlagen bei den 5 Kilo vom Defender bei Fahrten quer zum Hang schnell an Ihre Grenze kam, hier verschoben sich gefühlt die zwei unterschiedlichen Schaumstoffringe gegeneinander, blieben die anderen Zwei stabil und zeigeten keinerlei Walken. In Sachen Grip waren alle Fahrer der Meinung das die neuen A.L.T.-Foams einen Tick besser waren als ihre Gegner. Gerade in recht extremen Situationen hatte man das Gefühl das sich diese an den Untergrund festbeissen.

Fazit

Wer ein Model besitzt welches sehr leicht ist unter 2,5 kg kann bestimmt mit den originalen Einlagen (einfache Schaumstoffringe) gut leben. Der Wechsel zu einen der Alternativen ist aber immer eine gute Entscheidung. Sobald man die Autos ins Crawler Kampfgewicht hebt und wir mit den Kleinen die 3,5kg Marke überschreiten, sind auch gute Einlagen unumgänglich. Gerade wenn man quer zum Hang unterwegs ist, macht sich das Walken (wegkippen des Reifens auf der Felge) extrem bemerkbar und man ist schnell auf der Felge statt dem Gummi unterwegs.
Klar ist, Reifeneinlagen sind kein Vodoo, sie verändern das Fahrverhalten an unseren Modellen extrem, wirken direkt auf Grip, Seitenstabilität und vor allem auf den Fahrspass, wie kaum etwas anderes.

Empfehlung?

Alle 4 Tester fanden die A.L.T.'s nach den vielen Stunden im Wald am perfekt. Sie waren irgendwie die universellsten Einlagen unter all' den Testbedingungen. Der Grip und das Walkverhalten passten in jeder Situation, wobei hier der Unterschied zu einer der anderen Einlagen sehr gering war. Die Idee mit der zweiteiligen Einlage wurde von allen bei dem 5kg Defender als kontraproduktiv gesehen.
Das die A.L.T.s kein Wasser speichern war dann noch ein fetter Pluspunkt.
Ob sich bei Fahrzeugen deutlich über 5kg ein anderes Fahrverhalten feststellen lässt konnte wegen fehlender Fahrzeuge und passender Einlagen nicht ermittelt werden.

Testsieger?

Der Sieger ist für mich klar der A.L.T-Foam, da sie bei allen Fahrzeugen gleich gut waren und einfach eine schier grenzenlose Traktion aus dem Pneus holten. Ich bekomme ihn für jeden Reifendurchmesser und in verschiedenen Breiten. Dazu sind diese Einlagen im Grunde für fast jedes Fahrzeuggewicht verwendbar. Ich bin also nicht gezwungen die Einlagen nach dem beschweren meines Autos wieder umzubauen. Dazu sind sie komplett aus Closed Cell Schaumstoff, was bedeutet das diese kein Wasser in sich aufnehmen. Es ist also bedenkenlos möglich hier die Ringe in den Felgen zum Luftausgleich aufzubohren.

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