FTX - RC

Mit dem FTX Outback 2 baut FTX einen Crawler unter 200,- Euro. Das ist nicht viel für einen Crawler, vielleicht zu wenig? Ich habe mich entschlossen diesen im absoluten Einsteigerbereich zu sehen, einmal weil der Preis auch eher in diese Sparte anzusiedeln ist. zum anderen möchte ich auch meine Anforderungen an den Kleinen nicht zu hoch setzen. Der Outback ist ein RTR Fahrzeug mit rundumsorglos Paket, Fahrakku und Ladegerät werden mitgeliefert.

Outback2-7 Den Outback 2 gibt es mit verschiedenen Karossen aber gleichen Chassis. Er gesellt sich in den Einsteigerbereich und hat nicht die Ambitionen das man ihn anschliessend zum vollwertigen Crawler nachrüstet. Das soll nicht heissen das man hier nicht nachträglich umbauen kann.
Aus dem Karton ausgepackt hat man einen wirklich kompakten kleinen Crawler mit 250mm Radstand vor sich. Im inneren finden wir einen 390er Motor, einen 3 kg Servo, und erfreulicherweise einen Akku. Das Fahrzeug macht einen soliden Eindruck, allerdings trüben die Aufkleber mal wieder den eigentlich schönen Gesamteindruck. Ich frage mich warum ausgerechnet an dieser Position in der Firma Leute mit der berühmten gelben Binde mit den 3 Punkten arbeiten. Es ist eben genau das was sich im Auge förmlich festkrallt.
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Von unten sehen wir Links aus Aluminium im Innern einen kombinierten Fahrregler mit Empfänger. Das Innenleben ist aufgeräumt und wurde in Sachen Schwerpunkt und Balance durchdacht. Der 390er Motor sitzt tief in der Mitte und hält den Schwerpunkt unten. Schade das man nicht den Akku nach vorne und die Elektronik nach hinten gebaut hat, beim crawlen ist eine Gewichtsverteilung nach vorne immer etwas förderlicher.

Outback2-5 Die ersten Ausfahrt innerhalb der vier Wände zeigt einen sprizigen knuffigen Crawler den man irgendwie in sein Herz schliesst. Irgendwie erinnerte der mich immer an einen Lada, ich hatte allerdings den Treka zum Test der einen Bronco aus dem Jahre 1972 nachempfunden wurde. Der Preis von ca.199,- Euro geht vollkommen in Ordnung, hat man ja auch einen Akku dabei. Der Wagen ist sprizig und mit seinen LEDs vorne und hinten findet man ihn auch bei einer Nachtfahrt wieder.

Outback2-6 Fahren im Aussenbereich.
Dem Outback 2 fehlt hier einfach Leistung, für anspruchvolleres Gelände ist der Motor deutlich zu schwach auf der Wicklung. Das Steinfeld türmte sich gefühlt 10m hoch wie der Outback 2 davor stand. Auch der Gripp der Reifen ist, wie bei den meisten Fahrzeugen dieser Klasse einfach zu hart und der Outback.
Im normalen Gelänge mit Hügeln oder lockeren Anstiegen mach er aber sehr viel Spaß. Der perfekte Untergrund allerdings ist Sand, wenn dieser noch locker ist sprinter der Outback durch sein geringes Gewicht förmlich durchs Gelände.

Empfehlung? - Bedingt
Angesichts des erstaunlichen Preises kann man den Outback 2 empfehlen, ich persönlich sehe ihn aber in der RTR Version auch eher in den Händen von Kindern oder der Samstagabend Grilltruppe die Ihren Spass haben möchten. Hier ist er in seinem Element und spielt seine Stärken voll aus. Im schweren Gelände hat der Motor zu wenig Leistung, die Reifen sind zu hart und die Dämpfer angesichts des Gewichts zu straf.
Wer allerdings einen Tuningmotor verbaut und an den Dämpfern (Federspanner oben entfernen) und den Reifen arbeitet, der bekommt durch den kurzen Radstand von 250mm, einen interessanten Crawler für den Einsteiger.



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